Huch, was passiert da gerade in unserer Welt? Das Coronavirus, auch bekannt als Covid-19, bestimmt das tägliche Leben und das schon seit mehreren Wochen. Für mich war es eine unfassbar große Herausforderung, mein Leben von Jetzt auf Gleich komplett umzukrempeln. Am 29. Februar landete ich nach über 20 Stunden Flug am Flughafen Berlin/ Tegel. Zuhause. Die letzten vier Monate verbrachte ich in Australien und ich liebte es. Das erste Mal im Leben bekam ich eine Idee davon, was Freiheit bedeutet, wie sich meine Freiheit anfühlte. Was ist für dich Freiheit? Wikipedia definiert Freiheit so:

„Freiheit wird in der Regel als die Möglichkeit verstanden, ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten auszuwählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt in Philosophie, Theologie und Recht der Moderne allgemein einen Zustand der Autonomie eines Subjekts.“

Da steckt so viel drin und wie es fast immer der Fall mit solchen verallgemeinerten Definitionen ist, liegt die Wahrheit in dir verborgen. Das verstehe ich unter „die Autonomie eines Subjektes“. Freiheitsgedanken hegt jeder. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Dennoch sind sie auch so verschieden, wie die Farben der Blätter im Herbst… Wow, wie metaphorisch! Aber du verstehst, was ich meine. Freiheit ist subjektiv und ich möchte dir verraten, dass ich mir meine Freiheit nicht sofort definieren konnte. Ein anderer Gedanke, der mir in diesem Zusammenhang immer wieder kommt, ist: Muss Freiheit ausdefiniert werden? Ich meine, wie viele wundervolle Erfahrungen und Begegnungen werden noch kommen, die Denken und Handeln maßgeblich und nachhaltig beeinflussen? Ich schweife ab… Aber hast du dir darüber schonmal Gedanken gemacht, wie du Freiheit für dich definierst? Damit ich diese Frage nicht offen lasse, tippe ich kurz meine aktuelle Auffassung von Freiheit.

Sei frei und wild und wunderbar: Hier eine Herzensempfehlung für mehr Vertrauen in deine Vision

Für mich bedeutet Freiheit Ortsunabhängigkeit und dennoch eine Base zu haben. Meine Freiheit besteht darin, hart an mir zu arbeiten, mir diesen Luxus leisten zu können. Ich lerne, wie einfach es ist, mit wenig materiellen Dingen auszukommen und übe mich in Minimalismus und Dankbarkeit. Frei sein bedeutet auch, dass ich frei wähle, wen ich in mein Leben lasse, wer mich ein Stück auf meinem Weg begleitet und wen ich gehen lasse. Freiheit heißt nicht, dass alles flauschig ist – ganz und gar nicht. Freiheit ist ein Prozess und eine bewusste Entscheidung, sich auf den Weg zu machen, um sie zu finden. Freiheit bedeutet für mich ortsunabhängig zu leben und zu arbeiten, finanziell unabhängig zu sein und die Dinge zu tun, die ich liebe. Dafür arbeite ich und stecke verdammt viel Schweiß, Blut und noch mehr Tränen in das Projekt. Das Projekt Freiheit.

Dann war erstmal Schluss mit dieser Grenzenlosigkeit: Freiheit ade!

Ich kam also in Deutschland an und ging in die komplette Selbstisolation, wegen einer globalen Pandemie. Ich bin jetzt schon gespannt, wie diese Zeilen klingen, wenn ich sie mir in ein paar Monaten oder Jahren durchlese… Der einzige Kontakt beschränkte sich in den letzten Wochen auf Tür-und-Angel-Gespräche bei 1,5 Meter Abstand mit meinen Nachbarn und, Technologie sei Dank, stundenlangen Zoom-Meetings mit den Liebsten. Meine Eltern sah ich das letzte Mal am Flughafen… What a change und, sorry für die Worte: What a mind fuck! So großartig die Digitalisierung ist, ersetzt Videotelefonie keine persönlichen Treffen, zumal ich zu den Menschen gehöre, die sehr körperbetont kommunizieren und es lieben, Reaktionen im Gespräch zu fühlen auf zwischenmenschlicher Ebene. Versteht mich nicht falsch, die Maßnahmen sowie Regelungen, die getroffen wurden, sind richtig und notwendig, um die Ausbreitung des Virus zu vermindern und ganz langsam in eine Normalität zurückzukehren. Ich bin sogar dafür, noch strikter durchzugreifen, weil es so viele Menschen gibt, die es immer noch auf die leichte Schulter nehmen und es nicht verstehen. Was stimmt mit denen nicht? Freiheit hin oder her, aber Freiheit bedeutet auch, achtsam mit der Freiheit der Mitmenschen umzugehen. Macht das Sinn für dich?

Wenn nicht jetzt, wann dann? Egal, was und wie, aber immer in deinem Tempo

Eine weltweite Pandemie ist entweder der beste Grund endgültig in eine Depression zu fallen oder der beste Arschtritt, um in die Gänge zu kommen, um endlich schon lang anvisierte Ziele und Träume anzupacken. Nun, ich entschied mich für den Arschtritt und dazu, meinen kleinen Podcast-Service zum Experten-Business aufzubauen. Ich hab da so eine Vision, die mich einen enormen Schritt weiter in Richtung meiner Freiheit bringt. Start up your Podcast kann mehr als nur ein bisschen Audioschnitt. Ich kann mehr! Und diese Erkenntnis ist auch eine Art Freiheit! Frei in Gedanken und Visionen zu sein, bedeutet, dass ich mich nicht von meinem Umfeld limitieren lasse. Das tat ich früher viel zu oft. Kein Vorwurf, eine Feststellung, ein Fakt. Nicht mehr und nicht weniger! Rückblickend war alles gut, wie es kam und perspektivisch zehre ich von allen Erfahrungen. Immerhin lernte ich von den schmerzhaften und negativen Erfahrungen am meisten. Das bedeutet jetzt nicht, dass du dich blindlinks in schlechte Entscheidungen stürzen sollst, um massiv zu lernen. Gott bewahre!

Bibbidi – Bobbidi – Buuh: Für Wachstum gibt es keinen Zauberspruch. Wachstum tut weh!

Dennoch ist nur da Wachstum, wo auch Schmerz und mal ein Rückschlag ist. Bedenke das, wenn es mal nicht so rund läuft. Eine der inspirierendsten Menschen in meinem Leben, Katrin Krappweis, hat mir mal gesagt: „Das ist der Wachstumsschmerz“ und recht hat sie. Der kommt immer, wenn du dich mit dir, deiner Wahrheit, deinem Leben und vor allem deiner Vision beschäftigst. Er kommt auch immer erst, wenn du bereit für ihn bist. Bereit für dein Wachstum, sei es im Business oder in der persönlichen Weiterentwicklung. In den meisten Fällen ist es eh immer beides. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, nein ich verspreche dir, dass der Wachstumsschmerz einer deiner treusten Begleiter wird. Hast du ihn schon kennengelernt?

Sei frei und wild und wunderbar: Hier eine Herzensempfehlung für mehr Vertrauen in dich und deine Vision

Wenn du eine Vision hast, diese unterdrückst, weil dein Umfeld sie wohlmöglich belächelt, vertraue auf dein Bauchgefühl. Um deine Freiheit zu leben, musst du nur dir treu bleiben und aus dem Wettbewerb rausgehen, anderen etwas beweisen zu müssen. Die liebe Katrin ist da die perfekte Mentorin. Sie ist Expertin für tiefes Vertrauen im Leben und Intuition. Ich würde sie nicht erwähnen, wenn ich sie nicht von Herzen empfehlen kann, weil sie mir schon oft die richtigen Worte entgegenbrachte. Ich weiß, Meditation ist nicht für jeden etwas und ich gestehe, ich muss da auch in der Stimmung für sein, aber Katrin bietet nicht nur regelmäßig wahnsinnig kraftvolle Meditationen live und kostenfrei auf Instagram an, sondern versprüht unfassbar viel positive Energie. Mich berührt sie regelmäßig. Schau also mal bei Katrin Krappweis (@katrinkrappweis) vorbei.

Dein Mut darf auch mal Pause machen, solange du deine Vision dabei nicht verlierst

Alles, was ich hier schreibe, ist mein Weg und auf gar keinen Fall ein Patentrezept, wie du zu deiner Wahrheit findest. Möglicherweise kann ich dir so aber Inspiration und Orientierung geben, wie du zu deiner ganz eigenen Freiheit kommst. Das ist es, was ich möchte und es ist mir wert, Zeit und Energie ins Schreiben zu investieren, um dir zu zeigen, dass alles möglich ist, solange du an dich und deine Vision glaubst und nicht aufhörst groß zu träumen. Pause ist okay. Die darf und muss auch mal sein, weil Menschen ihre Kraft aus ihrem Inneren schöpfen, um danach wieder ins Außen zu gehen und voller Power Gutes zu tun. Woraus ziehst du deine Energie?

Mein erster Schritt in Richtung Freiheit begann auf der Nomadweek in Portugal

… und lass dir gesagt sein, danach war nichts mehr, wie es mal war! Mein Leben, mein Denken, mein Fokus, meine Beziehungen zu Menschen, einfach alles veränderte sich massiv. Manche würden jetzt sagen: Die Nomadweek gab deep impact! ;D So lustig war es nicht immer, aber gut und richtig. Um es kurz anzuschneiden, was sich alles verändert hat: Ich bekam in meiner ersten Mastermind-Session von fast fremden Menschen so viel Verständnis und Motivation zugesprochen, dass ich danach sofort an so mancher langjährigen Freundschaft zweifelte… Warum das im Endeffekt gut war? Weil ich niemanden um mich brauche, der meine Gedanken und Ideen nicht unterstützt. Herzensmenschen stehen dir bei – bedingungslos! Der wohl krasseste Schritt war die Trennung von meinem Freund nach fast 10 Jahren Beziehung. Das tat weh, sehr. Dennoch war es richtig, nicht nur für mich, sondern vor allem auch für ihn, weil er eine Partnerin verdiente, die auf der gleichen Welle funkt und dies tat ich nicht mehr. Wir entwickelten uns in verschiedene Richtungen unterschiedlich schnell. Ich befreite mich aus einer langjährigen und wundervollen Beziehung, um zu mir selbst zu finden und fand einen wirklich guten Freund in meinem Exfreund. Logisch, er kennt mich besser als kein anderer Mensch und für diese Freundschaft bin ich unendlich dankbar. Wann immer ich mal strauchle, weiß ich, dass ich mich auf ihn verlassen kann. Wir sind cool miteinander. Liebe wird es immer sein, aber auf tief freundschaftlicher Ebene. Diese Veränderung zog ganz viele neue Erfahrungen, Menschen und Entscheidungen in mein Leben, die, um den Kreis (erstmal) an dieser Stelle zu schließen, mich überhaupt erst dazu brachten, an mich und meine Idee von Freiheit zu glauben. Doch vor allem entschied ich mich ganz frei und unabhängig dafür, länger ins Ausland zu gehen. Eine Vision, die ich bereits als Teenie hatte und aus ganz unterschiedlichen und gesundheitsbedingten Gründen bisher nie wahrnahm, wahrnehmen konnte. Naja, komplett frei ging ich nicht nach Australien, aber das ist eine andere Geschichte… Eines der größten Learnings, die ich dann da machen durfte: Gedanken und Gefühle kommen mit auf Reisen, da helfen auch keine 14000 km Abstand zur Heimat.Aber auch das ist großartig herausgefunden zu haben. Wie gesagt, dazu in einem anderen Blogbeitrag gern mehr. All das wäre ohne diese eine intensive Woche, in der es u.a. Workshops zu den Themen Mindset, Start in die Ortsunabhängigkeit, Möglichkeiten für ein Onlinebusiness und Website-Erstellung gab, nicht möglich gewesen, weil ich mich nie gewagt hätte, meine vergrabenen Träume auszugraben. Auch 2,5 Jahre nach der Nomadweek bin ich mit den wundervollen Teilnehmern im Kontakt. Es entstand nicht nur ein tolles Netzwerk, sondern Freundschaften, die echt sind, weil wir alle gleich groß träumen.

Wenn du magst, schau da auch gern vorbei. Olli und Daniel sind mega und haben gerade auch die „New Work, New Life – Academy“ gegründet. Das ist ein Online-Kongress mit vielen inspirierenden Interviews von ganz unterschiedlichen Menschen, die schon ortsunabhängig leben und arbeiten oder im Bereich Remote-Jobs und Freelancing Bescheid wissen. Das beste an der Academy: Du erhältst einen lebenslangen Online-Zugang, du wirst Teil der Nomadweek-Community und bekommst Rabatt auf Nomadweek-Events. Da ich auch in der Community aktiv bin und meistens auch auf den Events am Start bin, werden wir uns da auf jeden Fall sehen! Wenn du dich für die „New Work, New Life – Academy“ interessierst, dann geht’s HIER ZUR BESTELLUNG. 

Das ist ein super Angebot für noch 39,- €. Da haben die Nomadweek-Gründer wirklich super reagiert, da, aufgrund der aktuellen Coronakrise, die Workshop-Woche nicht stattfinden kann. So kannst du deiner Freiheit aber trotzdem einen großen Schritt näher kommen. Jeweils 1€ geht als Spende an ein soziales Projekt.

Berichte super gern, wie es dir auf deinem Weg in Richtung Freiheit geht oder, wie du für dich Freiheit definierst. Das ist auch immer eine Momentaufnahme. Deine Ziele und Vorstellungen verändern sich, so auch dein Freiheitsgedanke. Das ist ganz richtig so. Sei dir sicher, dass ich dir nichts empfehle, wovon ich nicht selbst überzeugt bin. Ich lege so viel Wert auf Authentizität und offene Kommunikation, sowohl im Privatleben, als auch als Unternehmerin.

Abschließend möchte ich dir mit auf den Weg geben: Du ziehst immer das in dein Leben, was du gerade brauchst, also nimm diesen Impuls wahr. <3

Liebst, Susanne